Tiervideo am Freitag: Raupe mit Parasiten

Tolle Sache, aber leider auf Englisch.

Die Raupe wurde von parasitären Wespen befallen und beherbergt zahlreiche Larven, die sie von innen auffressen, ohne dabei aber lebenswichtige Organe zu beschädigen.

Als sie schließlich die Haut der Raupe durchstoßen, um sich zu verpuppen, ist die Ausnutzung des Wirtstieres noch nicht vorbei. Die Raupe wird so „programmiert“, dass sie die Puppen selbst einspinnt und bewacht und ihre Feinde (andere parasitäre Wespen!) abwehrt.

Das ist nicht das einzige Beispiel für einen Parasiten, der die Hirntätigkeit des Wirts beeinflusst. Der Kleine Leberegel bringt Ameisen dazu, auf Grashalme zu klettern. Toxoplasma gondii lässt Mäuse die Angst vor Katzen verlieren, und es besteht der Verdacht, dass auch Menschen auf diese Art beeinflusst werden.

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